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Besorgnis erwies sich jedoch rasch als unbegründet.
Vermutlich werdet Ihr, geschätzte Leserinnen und Leser,
Euren Ohren ebenso wenig trauen wie ich, wenn ich Euch nun
erzähle, dass Sjörn den Schuss abgefeuert hatte.
Denn
nach dem Kampf und der anschießenden Verfolgungsjagd
plagte ihn nun der Hunger uns so kam er denn auf die Idee,
während seiner Nachtwache ein Rebhuhn zu jagen... durchaus
verwundert ob dieser Tat schüttelten wir die Köpfe.
Es wäre jedenfalls vorzuziehen gewesen, hätte
er seine Jagdgelüste auf den Morgen verlegt oder zumindest
eine lautlose Waffe gewählt, statt uns alle aus dem
Schlaf zu reißen.
Die Folgen seines ungestümen Verhaltens
ließen nicht lange auf sich warten. Kaum hatten sich
unsere Ohren von dem Knall erholt, vernahmen wir Hufgetrampel.
Eine Gruppe Soldaten, angeführt von Hauptmann Rabenhorst,
kam auf uns zu und fragte, was wir hier wollen.
Der Hauptmann ließ seinem Unmut
gegenüber Schusswaffen freien Lauf und empfahl uns
dringend, diesen Ort rasch zu verlassen. So schlossen wir
uns den Reitern an – jedoch nicht ohne Sjörns
Jagdbeute!