Mittwoch, 10. Juli 1668
abends
achdem
wir uns ausgeruht hatten – natürlich nicht, ohne
Wachen aufzustellen – überlegten wir, wie wir
am besten Carolus Mercator und den anderen entgehen könnten.
Es
zeigte sich, dass es durchaus möglich war, unter Zuhilfenahme
von Seilen und Steigeisen einen Abstieg auf der Nord-Seite
des Berges zu wagen, ohne dabei zu riskieren, von unseren
Feinden gesehen zu werden. Also machten wir uns auf den
Weg. Es funktionierte sehr gut und wir trafen lediglich
auf zwei Wachen, die wir schnell und möglichst lautlos
überwältigten. Ihre blau-gelben Umhänge nahmen
wir mit – man kann nie wissen, wofür wir diese
einmal gebrauchen können.
Als wir den Berg hinter uns gelassen
hatten, verabschiedete sich Ali von uns. Von dort aus konnte
er sicher den Weg in seine Heimat antreten. Wer weiß,
vielleicht will es das Schicksal, dass sich unsere Wege
dereinst wieder kreuzen...