Donnerstag, 12. Juni 1668
10 Uhr abends
ehr
Trauriges aber auch ausgesprochen Erfreuliches widerfuhr
uns heute. Die Ereignisse überschlugen sich und uns
ist gleichzeitig zum Weinen und Lachen zumute. Um das Erlebte
für Euch, wehrte Leserinnen und Leser, besser nachvollziehbar
zu machen, lasset mich zuerst an den Morgen dieses schicksalhaften
Tages zurückkehren...
Um
9 Uhr waren wir alle in der Kirche vor dem Altar versammelt
und warteten gespannt darauf, was uns der „Schatten
des Propheten“ offenbaren würde.
Die Sonne warf bereits ihre ersten
Strahlen durchs Fenster und als sie weiter stieg, bewegten
sich die Schatten der Arme der Statue des ersten Propheten
Richtung Altar.
Wir drehten die beiden Arme so lange,
bis wir die Position gefunden hatten, an der sich die Schatten
an einem Punkt trafen.